BAW
New member
- 13. Feb. 2026
- 11
- 0
Hi,
die Frage kommt ja immer wieder: Ist der BAW 212 wirklich ein "echter" Geländewagen oder nur ein Offroad-Look mit SUV-Technik darunter?
Ich habe mal versucht, die bisherigen Infos, Erfahrungen und Berichte zusammenzufassen, damit man eine bessere Einschätzung bekommt. Grundsätzlich setzt der 212 auf einen klassischen Leiterrahmen (Body-on-Frame). Das ist schon mal ein gutes Zeichen für alle, die echten Offroad-Einsatz im Kopf haben, denn diese Bauweise ist deutlich robuster als selbsttragende Karosserien und erlaubt mehr Verwindung im Gelände. Viele moderne SUVs verzichten inzwischen darauf - hier geht BAW also bewusst den traditionellen Weg.
Auch beim Fahrwerk scheint man sich an klassischen Geländewagen orientiert zu haben: Die Konstruktion ist eher robust ausgelegt, was man auch in Videos aus Russland und China sieht, wo der Wagen teilweise ziemlich hart rangenommen wird. Starrachsen bzw. sehr solide Achslösungen sind typisch für solche Fahrzeuge, bringen im Gelände Vorteile bei Verschränkung und Stabilität, gehen aber meistens auf Kosten des Fahrkomforts auf der Straße. Genau das spiegelt sich auch in ersten Erfahrungsberichten wider. Einige Fahrer beschreiben das Fahrwerk als relativ hart und bei Unebenheiten etwas schaukelig, ähnlich wie bei klassischen Offroadern. Komfort scheint hier also nicht oberste Priorität gewesen zu sein, sondern eher Robustheit. Zum Antriebsstrang gibt es bisher folgende bekannte Punkte: klassischer Allradantrieb Geländeuntersetzung (Low Range), mechanischer Aufbau statt rein elektronischer Lösungen Differentialsysteme bzw. Sperren je nach Version unterschiedlich (hier fehlen noch klare technische Detaildaten). Detaillierte Angaben zu Achsübersetzungen, genauen Achsdimensionen oder Dämpfertechnik sind bisherleider nicht wirklich verfügbar. Das liegt vermutlich auch daran, dass der 212 international noch relativ neu ist und viele Infos nur über Händler oder Einzelberichte kommen.
Was man aus bisherigen Offroad-Tests und Videos sagen kann: Die Geländegängigkeit wirkt durchaus überzeugend. Gleichzeitig sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass Langzeiterfahrungen noch fehlen. Neben positiven Eindrücken gibt es auch kritische Stimmen: Das Automatikgetriebe scheint nicht perfekt zum Motor zu passen (subjektive Eindrücke), die Fahrwerksabstimmung wird von manchen als unausgereift bezeichnet. Ein Einzelfall berichtete sogar über Ölverlust am Stoßdämpfer nach relativ kurzer Laufleistung. Das sind natürlich Einzelmeinungen, aber sie zeigen, dass der 212 vermutlich nicht auf dem Feinschliff-Niveau eines Land Cruiser oder ähnlicher Modelle liegt.
Unterm Strich: Der BAW 212 wirkt technisch tatsächlich eher wie ein klassischer Geländewagen mit echten Offroad-Genen und weniger wie ein Lifestyle-SUV. Ob er langfristig im harten Einsatz genauso langlebig ist wie etablierte Offroad-Legenden, wird sich aber erst mit der Zeit zeigen. Aktuell scheint er eine interessante Alternative zu sein - mit klarer Offroad-Ausrichtung, aber wahrscheinlich auch mit ein paar Kompromissen bei Komfort und Abstimmung.
Gruß
BAW
die Frage kommt ja immer wieder: Ist der BAW 212 wirklich ein "echter" Geländewagen oder nur ein Offroad-Look mit SUV-Technik darunter?
Ich habe mal versucht, die bisherigen Infos, Erfahrungen und Berichte zusammenzufassen, damit man eine bessere Einschätzung bekommt. Grundsätzlich setzt der 212 auf einen klassischen Leiterrahmen (Body-on-Frame). Das ist schon mal ein gutes Zeichen für alle, die echten Offroad-Einsatz im Kopf haben, denn diese Bauweise ist deutlich robuster als selbsttragende Karosserien und erlaubt mehr Verwindung im Gelände. Viele moderne SUVs verzichten inzwischen darauf - hier geht BAW also bewusst den traditionellen Weg.
Auch beim Fahrwerk scheint man sich an klassischen Geländewagen orientiert zu haben: Die Konstruktion ist eher robust ausgelegt, was man auch in Videos aus Russland und China sieht, wo der Wagen teilweise ziemlich hart rangenommen wird. Starrachsen bzw. sehr solide Achslösungen sind typisch für solche Fahrzeuge, bringen im Gelände Vorteile bei Verschränkung und Stabilität, gehen aber meistens auf Kosten des Fahrkomforts auf der Straße. Genau das spiegelt sich auch in ersten Erfahrungsberichten wider. Einige Fahrer beschreiben das Fahrwerk als relativ hart und bei Unebenheiten etwas schaukelig, ähnlich wie bei klassischen Offroadern. Komfort scheint hier also nicht oberste Priorität gewesen zu sein, sondern eher Robustheit. Zum Antriebsstrang gibt es bisher folgende bekannte Punkte: klassischer Allradantrieb Geländeuntersetzung (Low Range), mechanischer Aufbau statt rein elektronischer Lösungen Differentialsysteme bzw. Sperren je nach Version unterschiedlich (hier fehlen noch klare technische Detaildaten). Detaillierte Angaben zu Achsübersetzungen, genauen Achsdimensionen oder Dämpfertechnik sind bisherleider nicht wirklich verfügbar. Das liegt vermutlich auch daran, dass der 212 international noch relativ neu ist und viele Infos nur über Händler oder Einzelberichte kommen.
Was man aus bisherigen Offroad-Tests und Videos sagen kann: Die Geländegängigkeit wirkt durchaus überzeugend. Gleichzeitig sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass Langzeiterfahrungen noch fehlen. Neben positiven Eindrücken gibt es auch kritische Stimmen: Das Automatikgetriebe scheint nicht perfekt zum Motor zu passen (subjektive Eindrücke), die Fahrwerksabstimmung wird von manchen als unausgereift bezeichnet. Ein Einzelfall berichtete sogar über Ölverlust am Stoßdämpfer nach relativ kurzer Laufleistung. Das sind natürlich Einzelmeinungen, aber sie zeigen, dass der 212 vermutlich nicht auf dem Feinschliff-Niveau eines Land Cruiser oder ähnlicher Modelle liegt.
Unterm Strich: Der BAW 212 wirkt technisch tatsächlich eher wie ein klassischer Geländewagen mit echten Offroad-Genen und weniger wie ein Lifestyle-SUV. Ob er langfristig im harten Einsatz genauso langlebig ist wie etablierte Offroad-Legenden, wird sich aber erst mit der Zeit zeigen. Aktuell scheint er eine interessante Alternative zu sein - mit klarer Offroad-Ausrichtung, aber wahrscheinlich auch mit ein paar Kompromissen bei Komfort und Abstimmung.
Gruß
BAW