Plug-in-Hybride: Realverbrauch viel höher als WLTP

ses

Administrator
Teammitglied
07. Feb. 2023
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In einer aktuellen Auswertung (u. a. mit Fraunhofer-Beteiligung) kommt raus: Plug-in-Hybride verbrauchen in der Praxis offenbar deutlich mehr Sprit als die offiziellen EU-/WLTP-Werte vermuten lassen. Im Schnitt sollen es eher um die 6 Liter sein, obwohl viele Modelle "auf dem Papier" mit 1–2 Litern beworben werden. Spannend (und irgendwie ernüchternd): Selbst wenn das Auto überwiegend elektrisch fährt, springt der Verbrenner wohl öfter an als viele denken - der Verbrauch ist dann also nicht automatisch nahe Null. Besonders groß soll die Abweichung bei manchen leistungsstarken Modellen sein, während andere Hersteller deutlich besser aussehen. Die Forscher fordern deshalb schärfere Regeln bzw. eine Bewertung nach realen Fahrdaten, weil die WLTP-Werte am Ende auch bei den CO2-Flottengrenzen der Hersteller eine riesige Rolle spielen.

Wie seht ihr das: Ist das Thema eher ein echtes Technikproblem - oder eher "falsch genutzt, falsch gefördert" (Dienstwagen/0,5%-Regel, Tankkarte, kaum laden)?
 

Philo-Beddoe

New member
21. März 2026
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Die angegebenen Verbräuche schaffen Plugin-Hybride tatsächlich nur, wenn die (Fahr-)Batterie regelmässig aufgeladen wird!
Mein Kollege mit seinem 3er BMW PlugIn-Hybrid bestätigt das. Auf seinem täglichen Arbeitsweg von 37km pro Strecke konnte er das ausgiebig testen. Fakt ist aber auch: bei der HU wurde festgestellt, das sich die Ladekabel sehr oft noch originalverpackt und unbenutzt im Kofferraum befanden.
Ich sehe daher kaum ein echtes Technikproblem, sondern vielmehr eine falsche Nutzung, die auch noch staatlich gefördert wurde bzw. wird.

Dazu noch ein Link: PHEV Steuerbetrug?
 
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