In einer aktuellen Auswertung (u. a. mit Fraunhofer-Beteiligung) kommt raus: Plug-in-Hybride verbrauchen in der Praxis offenbar deutlich mehr Sprit als die offiziellen EU-/WLTP-Werte vermuten lassen. Im Schnitt sollen es eher um die 6 Liter sein, obwohl viele Modelle "auf dem Papier" mit 1–2 Litern beworben werden. Spannend (und irgendwie ernüchternd): Selbst wenn das Auto überwiegend elektrisch fährt, springt der Verbrenner wohl öfter an als viele denken - der Verbrauch ist dann also nicht automatisch nahe Null. Besonders groß soll die Abweichung bei manchen leistungsstarken Modellen sein, während andere Hersteller deutlich besser aussehen. Die Forscher fordern deshalb schärfere Regeln bzw. eine Bewertung nach realen Fahrdaten, weil die WLTP-Werte am Ende auch bei den CO2-Flottengrenzen der Hersteller eine riesige Rolle spielen.
Wie seht ihr das: Ist das Thema eher ein echtes Technikproblem - oder eher "falsch genutzt, falsch gefördert" (Dienstwagen/0,5%-Regel, Tankkarte, kaum laden)?
Wie seht ihr das: Ist das Thema eher ein echtes Technikproblem - oder eher "falsch genutzt, falsch gefördert" (Dienstwagen/0,5%-Regel, Tankkarte, kaum laden)?